Der schleichende Wertverlust des Euro und die Antwort der Edelmetalle

Wer Ende 2001 einen 100-Euro-Schein in die Schublade gelegt hat, besitzt heute noch immer 100 Euro. Kaufen kann er damit aber nur noch Waren im Wert von rund 58 Euro. Gemessen in Gold sind es sogar weniger als 9 Euro.

Der schleichende Wertverlust des Euro und die Antwort der Edelmetalle

Dieser Verlust geschieht leise. Kein Kontoauszug weist ihn aus, und doch trifft er jeden Sparer. Zwei Grafiken zeigen, wie stark der Euro seit seiner Einführung als Bargeld an Wert verloren hat und was das für den Vermögensschutz bedeutet.  

Die Daten stammen unter anderem von der Liechtensteiner Incrementum AG, die jährlich den international beachteten „In Gold We Trust“-Report herausgibt. Elementum ist seit Jahren Premium-Partner dieses Reports. 

 

Die erste Grafik zeigt, was 100 Euro aus dem Dezember 2001 heute noch an Waren und Dienstleistungen kaufen können. Bis September 2026 ist ihr Wert auf 58,4 Euro gefallen – ein Kaufkraftverlust von 41,6% in knapp 25 Jahren.

Auffällig ist der Verlauf. Fast zwei Jahrzehnte lang sank die Kaufkraft langsam, aber stetig: Ende 2020 lag sie noch bei 74,5 Euro. Dann kam der Inflationsschub. Allein von 2021 bis 2023 gingen weitere 11 Euro verloren – mehr als in den 10 Jahren davor zusammen.

Die Lehre daraus: Auch eine „moderate“ Inflation von rund 2% zehrt über Jahrzehnte einen großen Teil des Ersparten auf. Und Inflationsschübe kommen oft schneller, als Sparer reagieren können.

 
Grafik 1: Der Euro gegenüber den Verbraucherpreisen

Kaufkraftverlust des Euro seit 2001. Gemessen am Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) der Eurozone hat der Euro von Dezember 2001 bis September 2026 41,6% seiner Kaufkraft verloren. Index: Dezember 2001 = 100. Quelle: Federal Reserve Bank of St. Louis, Incrementum AG

 

 Die zweite Grafik stellt dieselbe Frage, misst aber nicht in Warenpreisen, sondern in Gold. Das Ergebnis ist noch deutlicher: Von 100 Euro sind im Oktober 2026 nur noch 8,70 Euro übrig. Gegenüber Gold hat der Euro also 91,3% seines Wertes verloren.

Umgekehrt gelesen: Wer Ende 2001 für 100 Euro Gold kaufte, besitzt heute Gold im Wert von etwa 1.150 Euro. Selbst nach Abzug der Inflation hat sich die Kaufkraft dieses Goldes mehr als versechsfacht.

Der Weg dorthin verlief nicht gerade. Nach 2012 gab der Goldpreis mehrere Jahre nach, und auch 2026 gab es deutliche Schwankungen. Über den gesamten Zeitraum aber zeigt die Kurve klar nach unten und seit 2023 hat sich der Wert des Euro in Gold noch einmal halbiert.

 
Grafik 2: Der Euro gemessen in Gold

Der Euro gemessen in Gold. Von Dezember 2001 bis Oktober 2026 hat der Euro gegenüber Gold 91,3% seines Wertes verloren. Index: Dezember 2001 = 100, logarithmische Skala. Quelle: LSEG, Incrementum AG

 

Warum Gold und Silber Werte bewahren

Der Unterschied zwischen den beiden Grafiken ist der Kern der Sache. Der Euro verlor gegenüber den Warenpreisen 42%, gegenüber Gold aber 91%. Gold hat die Inflation also nicht nur ausgeglichen, sondern deutlich übertroffen.

  • Knappheit: Gold und Silber lassen sich nicht beliebig vermehren. Anders als Papiergeld kann keine Notenbank sie per Beschluss neu schaffen.

  • Kein Ausfallrisiko: Physisches Edelmetall ist kein Zahlungsversprechen. Es hängt nicht von der Zahlungsfähigkeit einer Finanzinstitution, eines Staates oder eines Unternehmens ab.

  • Bewährter Wertspeicher: Gold dient seit Jahrtausenden als Geld und Wertaufbewahrungsmittel, länger als jede heutige Währung existiert.

  • Silber als Ergänzung: Silber teilt die monetären Eigenschaften des Goldes und wird zugleich stark in der Industrie nachgefragt, etwa für Photovoltaik und Elektronik. Es ist günstiger je Unze, schwankt aber stärker als Gold.

  • Streuung: Edelmetalle entwickeln sich oft anders als Aktien und Anleihen. Als Beimischung können sie ein Vermögen breiter absichern.

Wichtig ist dabei die Form der Anlage. Wer physisches Metall besitzt und es sicher in der Schweiz lagern lässt, hält einen realen Wert.

Fazit

Geld auf dem Konto ist bequem, aber nicht wertbeständig. Die Zahlen seit 2001 zeigen: Wer seine Kaufkraft langfristig erhalten will, sollte einen Teil seines Vermögens in Sachwerten halten. Physisches Gold und Silber gehören seit jeher zu den bewährtesten davon.

Entscheidend ist dabei nicht nur, dass man Edelmetalle besitzt, sondern auch wie. Genau hier setzt Elementum an. Als europäische Unternehmensgruppe ist Elementum auf den Erwerb und die sichere Lagerung von physischem Gold und Silber spezialisiert. Die Kunden erwerben echtes Metall – keine Zertifikate und keine Zahlungsversprechen.

Die Edelmetalle werden in Schweizer Hochsicherheits- und Zollfreilagern verwahrt, verteilt auf mehrere Standorte. Bestand und Versicherung werden jährlich von externen Prüfern kontrolliert. Handel und Verwahrung sind dabei bewusst getrennt: Die Elementum International AG mit Sitz in Altdorf im Kanton Uri ist ausschließlich für die Lagerung zuständig.

So verbindet Elementum die bewährten Eigenschaften von Gold und Silber mit der Stabilität und Rechtssicherheit der Schweiz. Viele Kunden vertrauen bereits seit Jahren darauf, einen Teil ihres Vermögens auf diese Weise vor dem schleichenden Wertverlust des Geldes zu schützen.

 

Hinweis: Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Edelmetallpreise können stark schwanken. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung dar. Datenbasis: Verbraucherpreisindex der Eurozone und Goldpreis in Euro, Monatswerte Dezember 2001 bis Oktober 2026.

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