Gold und Silber nach der Korrektur: Was der neue „Monthly Gold Compass“ jetzt zeigt

Die starken Kursrückgänge bei Gold und Silber im Juni haben viele Anleger überrascht. Nach einem außergewöhnlich starken Jahr 2025 und einem dynamischen Start ins Jahr 2026 kam es zu einer deutlichen Korrektur. Doch ist damit der Edelmetall-Bullenmarkt bereits vorbei?

Gold und Silber nach der Korrektur: Was der neue „Monthly Gold Compass“ jetzt zeigt

Genau dieser Frage widmet sich die aktuelle Ausgabe des Monthly Gold Compass (Juli 2026) von Ronald-Peter Stöferle und Mark J. Valek, den Herausgebern des international renommierten In Gold We Trust Reports. Der monatliche Chartbericht analysiert anhand zahlreicher Grafiken die Entwicklung von Gold, Silber und makroökonomischen Faktoren.

Kurzfristige Korrektur – langfristiger Trend

Die Autoren weisen darauf hin, dass sowohl Gold als auch Silber im Juni kräftig korrigierten. Nach den außergewöhnlichen Kursgewinnen des Vorjahres ist eine solche Verschnaufpause aus historischer Sicht jedoch nichts Ungewöhnliches.

Viel wichtiger sei laut dem Report die langfristige Einordnung. Genau hierfür enthält der Gold Compass zahlreiche historische Vergleiche.

Chart 1: Gold bewegt sich weiterhin in einem langfristigen Aufwärtstrend

 

Dieser Chart vergleicht den bisherigen Verlauf der Gold-Hausse der 2020er-Jahre mit den beiden großen Edelmetall-Bullenmärkten der 1970er- und 2000er-Jahre.

Die zentrale Aussage: Die erste Hälfte der aktuellen Dekade verlief bereits sehr stark. Historisch folgte in früheren Edelmetall-Haussephasen häufig eine weitere dynamische zweite Hälfte.

 

Die Autoren stellen bewusst keinen Automatismus dar, zeigen aber, dass die aktuelle Entwicklung historisch keineswegs außergewöhnlich wäre.

Gerade für langfristig orientierte Anleger liefert dieser Vergleich eine interessante historische Perspektive.

Chart 2: Silber könnte historisch betrachtet noch Luft nach oben haben

Besonders spannend ist der Vergleich bei Silber.

Der Chart zeigt: In den 1970er- und 2000er-Jahren beschleunigte sich die Silberentwicklung häufig erst in der zweiten Hälfte des jeweiligen Edelmetallzyklus. Die erste Hälfte der 2020er-Jahre fällt bislang zwar positiv aus, liegt jedoch deutlich unter den spektakulären Endphasen früherer Silber-Bullenmärkte.

Natürlich garantiert die Vergangenheit keine Wiederholung. Dennoch verdeutlicht der Chart, weshalb viele Marktbeobachter Silber weiterhin aufmerksam verfolgen.

Chart 3: Gold als Bestandteil moderner Vermögensallokation

Ein weiterer interessanter Gedanke des Reports betrifft die Vermögensaufteilung.

Während klassische Portfolios traditionell aus 60% Aktien und 40% Anleihen bestehen, schlagen die Autoren ein breiter diversifiziertes Modell vor.

Darin erhalten unter anderem: Gold, Rohstoffe sowie kleinere Beimischungen alternativer Anlagen.

Die Grundidee dahinter: In einem Umfeld höherer Inflation, steigender Staatsverschuldung und geopolitischer Unsicherheiten könnten Sachwerte künftig eine größere Rolle spielen als in den vergangenen Jahrzehnten.

Unser Fazit

Der aktuelle Monthly Gold Compass liefert keine kurzfristigen Kursprognosen, sondern ordnet die jüngste Korrektur in einen größeren historischen Zusammenhang ein.

Besonders interessant sind dabei: Der historische Vergleich früherer Gold- und Silberzyklen sowie die Überlegungen zur zukünftigen Vermögensstruktur.

Für Anleger, die Gold und Silber langfristig betrachten, bietet der Report zahlreiche Denkanstöße und hochwertige Chartanalysen.

Den vollständigen "Monthly Gold Compass – Juli 2026" von Ronald-Peter Stöferle und Mark J. Valek können Sie hier kostenlos herunterladen und selbst nachlesen.

Die Elementum International AG unterstützt den renommierten In Gold We Trust Report bereits seit mehreren Jahren als Premium-Partner und freut sich, einen Beitrag zur Verbreitung fundierter Analysen rund um Gold, Silber und den Edelmetallsektor leisten zu dürfen.

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