Weltspartag: Warum Sparen mehr ist als Geld zurücklegen

Erinnern Sie sich an Ihr erstes Sparschwein? An das Klimpern, wenn man es schüttelte, und an den grossen Tag, an dem es endlich voll war? Für viele von uns war der Weltspartag ein Fest: Mit dem Sparschwein unter dem Arm ging es zur Bank und am Schalter gab es ein kleines Geschenk. 

Das Gefühl von damals ist dasselbe geblieben: Der Stolz, etwas aufgebaut zu haben, Münze für Münze. Doch die Frage, worin man spart, ist heute wichtiger denn je.

Weltspartag: Warum Sparen mehr ist als Geld zurücklegen

Ein Feiertag, geboren aus der Krise 

Im Oktober 1924 trafen sich in Mailand Sparkassenvertreter aus aller Welt zum ersten internationalen Sparkassenkongress. Am Schlusstag, dem 31. Oktober, beschlossen sie, künftig jedes Jahr einen Weltspartag zu begehen. Heute fällt er auf den letzten Arbeitstag im Oktober; in diesem Jahr auf Freitag, den 30. Oktober. Die ganze Woche davor steht als Weltsparwoche im Zeichen des Sparens. 

Der Zeitpunkt der Gründung war kein Zufall. Nur ein Jahr zuvor hatte die Hyperinflation in Deutschland ihren Höhepunkt erreicht. Wer jahrelang fleissig gespart hatte, musste zusehen, wie seine Ersparnisse innerhalb kürzester Zeit praktisch wertlos wurden. Der Weltspartag sollte das verlorene Vertrauen ins Sparen zurückbringen. 

Sparen heisst Kaufkraft bewahren 

Die Lehre von damals ist heute aktueller, als viele denken. Sparen bedeutet nicht nur, Geld zur Seite zu legen. Es bedeutet, Kaufkraft in die Zukunft mitzunehmen: Also sicherzustellen, dass man sich mit dem Ersparten später noch ähnlich viel leisten kann wie heute. 

Der stille Gegner dabei ist die Teuerung. Schon eine scheinbar harmlose Inflation von 2% pro Jahr nimmt dem Ersparten in 10 Jahren fast ein Fünftel seiner Kaufkraft. Bei 3% ist es rund ein Viertel. Liegen die Zinsen auf dem Sparkonto darunter, wächst zwar die Zahl auf dem Kontoauszug, der reale Wert aber schrumpft. 

Das ist keine Hyperinflation wie 1923, sondern ein leiser, stetiger Prozess. Gerade deshalb wird er so oft unterschätzt. 

Gold und Silber: Die älteste Form des Sparens 

Lange bevor es Sparbücher und Sparschweine gab, haben Menschen in Edelmetallen gespart. Das hat gute Gründe: 

  • Knappheit: Gold und Silber lassen sich nicht auf Knopfdruck herstellen. Ihre Menge wächst nur langsam. 
  • Unabhängigkeit: Ein Barren ist kein Versprechen eines Finanzinstituts oder eines Staates, sondern ein realer Wert. Er hängt nicht von der Zahlungsfähigkeit eines anderen ab. 
  • Weltweite Anerkennung: Edelmetalle werden auf der ganzen Welt verstanden und gehandelt, unabhängig von Landeswährungen. 
  • Teilbarkeit: Vor allem Silber eignet sich auch für kleinere Beträge. So lässt sich Schritt für Schritt sparen, ohne grosse Summen auf einmal einzusetzen. 

Dazu gehört aber auch Ehrlichkeit: Gold und Silber schwanken im Preis, Silber meist stärker als Gold. Es gab Jahre mit kräftigen Gewinnen und Jahre mit spürbaren Rückschlägen. Edelmetalle sind deshalb kein Mittel für schnelles Geld, sondern ein Baustein für einen langen Zeithorizont. Wer so spart, denkt in Jahrzehnten: Ganz im Sinne des Weltspartags. 

Edelmetalle sind nicht nur etwas für Reiche 

Viele denken bei Gold und Silber an schwere Barren in Tresoren von Banken und Millionären. Dieses Bild hält sich hartnäckig, und es hält viele Menschen davon ab, überhaupt anzufangen. 

Dabei geht es auch ganz anders. Bei Elementum kann jeder in Gold und Silber sparen, und zwar schon ab 50 Euro pro Überweisung. Jeder Betrag wird in physisches Edelmetall umgewandelt und sicher in der Schweiz eingelagert. Ob einmalig, monatlich oder nur zu besonderen Anlässen: Sie entscheiden selbst, wann und wie viel Sie überweisen. So wächst Ihr Bestand Schritt für Schritt, ganz wie früher das Sparschwein, nur in echten Werten. 

Sparen lernen: Ein eigener Lagerplatz für Kinder  

Der Weltspartag war von Anfang an vor allem ein Tag für Kinder. Und genau hier setzt eine Möglichkeit an, die viele nicht kennen: Bei Elementum können auch Kinder einen eigenen Lagerplatz erhalten. Eltern, Großeltern, Paten oder Tanten und Onkel können per Überweisung auf diesen Lagerplatz einzahlen: Zum Geburtstag, zu Weihnachten, zum Schulanfang oder einfach so. 

Die Geschichte von Leni und ihrem Silberschatz 

Stellen Sie sich Leni vor. Als sie geboren wird, eröffnen ihre Eltern für sie einen Lagerplatz. Zur Taufe überweist die Großmutter den ersten Betrag, der Pate folgt zum ersten Geburtstag. Seitdem kommt jedes Jahr etwas dazu: Ein bisschen zu Weihnachten, ein bisschen am Weltspartag. 

Mit 6 Jahren fragt Leni zum ersten Mal, was das eigentlich ist, ihr „Silberschatz“. Ihre Mutter erklärt es ihr so: „Das ist echtes Silber, das nur dir gehört. Es liegt gut beschützt in einem Lager in den Schweizer Bergen.“ Leni ist begeistert. Ein Schatz in den Bergen, das klingt nach einem Abenteuer. 

Mit 10 versteht sie mehr. Sie merkt, dass ihre Lieblingseis jedes Jahr ein wenig teurer wird. Und sie lernt, dass Geld mit der Zeit an Wert verliert, während ihr Silber ein echter Wert bleibt. Inzwischen legt sie selbst einen Teil ihres Taschengelds zur Seite, damit die Eltern es auf ihren Lagerplatz überweisen. 

Mit 18 bekommt Leni ihren Lagerplatz in die eigenen Hände. Darauf liegt nicht nur Edelmetall, sondern 18 Jahre voller Geburtstage, Feste und kleiner Momente. Und die Erfahrung, dass Geduld sich lohnt. 

Was Kinder dabei lernen 

Ein Lagerplatz in Gold oder Silber ist mehr als ein Ort, an dem Edelmetall liegt. Er ist ein Lehrstück fürs Leben: 

  • Geduld: Kinder erleben, dass Dinge Zeit brauchen, um zu wachsen. Ein Schatz entsteht nicht über Nacht. 
  • Anhäufen statt ausgeben: Jeder kleine Betrag zählt. Kinder sehen, wie aus vielen kleinen Schritten etwas Grosses wird. 
  • Echte Werte verstehen: Gramm Silber oder Gold sind greifbarer als Zahlen auf einem Konto. Sie wecken Neugier und Fragen. 
  • Wertschätzung: Hinter jeder Einzahlung steht ein Mensch, der an das Kind gedacht hat. Das schafft Verbindung zwischen den Generationen. 

Tipps für Eltern und Großeltern 

  • Erzählen Sie eine Geschichte. Ein „Schatz in den Bergen“ bleibt Kindern viel besser im Gedächtnis als ein Kontostand.

  • Machen Sie Anlässe sichtbar. Erklären Sie dem Kind bei jeder Einzahlung, woher sie kommt: Vom Opa zum Geburtstag, von der Tante zu Weihnachten.

  • Schauen Sie gemeinsam nach. Einmal im Jahr, zum Beispiel am Weltspartag, den Bestand zusammen anzusehen, wird schnell zum schönen Ritual.

  • Beziehen Sie das Kind ein. Wenn es selbst einen kleinen Teil seines Taschengelds beisteuert, wird der Schatz zu seinem Projekt.

Fazit: Sparen mit Substanz 

Der Weltspartag erinnert seit über hundert Jahren daran, dass Wohlstand aus Verzicht, Beständigkeit und Weitsicht entsteht. Seine Gründer wussten aus bitterer Erfahrung: Entscheidend ist nicht nur, wie viel man spart, sondern auch worin. 

Bei Elementum verwahren wir das Gold und Silber unserer Kunden in Hochsicherheitslagern in der Schweiz, getrennt von unserer eigenen Bilanz und jährlich von einem Schweizer Wirtschaftsprüfungsunternehmen inventarisiert. Damit Ihre Ersparnisse in echten Werten dort liegen, wo Stabilität Tradition hat.

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