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Qualität des Geldes: Gold und Silber
In meinem Aufsatz „The Quality of Money“ habe ich argumentiert, dass sich die Kaufkraft des Geldes nicht allein durch seine Menge erklären lässt. Entscheidend ist die Geldqualität – also seine Fähigkeit, zuverlässig als Tauschmittel, Wertaufbewahrungsmittel und Recheneinheit zu dienen. In Zeiten wachsender Staatsschulden, massiver monetärer Expansion und zunehmender Unsicherheit im Finanzsystem zeigt sich besonders deutlich, warum Edelmetalle wie Gold und Silber diese Anforderungen besser erfüllen würden als staatliches Papiergeld.
Warum Gold und Silber das beste Geld sind
Seit Jahrtausenden suchen Menschen nach einem verlässlichen Tauschmittel: Muscheln, Steinsalz, Papier, digitale Einträge. Doch am Ende bleibt eine Einsicht: Nur Gold und Silber haben sich als gutes Geld im eigentlichen Sinn bewährt. Warum? Weil sie jene Eigenschaften verkörpern, die Mises, Menger und Hayek als Voraussetzung für jede gesunde Geldordnung beschrieben haben – Knappheit, Teilbarkeit, Haltbarkeit, Homogenität und Akzeptanz.
Unser Papiergeldsystem basiert auf Schulden – wie lange funktioniert das noch?
Das heutige Geldsystem erscheint für viele selbstverständlich. Man zahlt mit Scheinen, Karten oder per Smartphone, ohne sich Gedanken über den Ursprung des Geldes zu machen. Hinter der Expansion der Geldmenge steckt ein fragiles Fundament: Schulden. Unser Papiergeldsystem – präziser gesagt: unser Fiat-Geldsystem – ermöglicht die ständige Ausweitung von Kredit. Die entscheidende Frage lautet: Wie lange kann dieses System noch funktionieren, bevor es an seine Grenzen stößt?